Nach wie vor brö­ckelt das Nor­ma­l­ar­beits­ver­hält­nis weg: 38 % al­ler Ar­beit­neh­me­rin­nen und Ar­beit­neh­mer be­fin­den sich in aty­pi­scher Be­schäf­ti­gung. Mehr als 50 % der aty­pisch Be­schäf­tig­ten ar­bei­ten zu Nied­riglöh­nen. Was gern ver­schwie­gen wird: Im Ge­gen­zug hat das Ar­beits­vo­lu­men hat kaum zu­ge­nom­men. Die ge­leis­te­ten Ar­beits­stun­den la­gen 2012 auf dem Ni­veau von 1994! Fa­zit: Es wur­de nicht "mehr Ar­beit ge­schaf­fen", son­dern vor al­lem wur­de die vor­han­de­ne Ar­beit in im­mer mehr pre­kä­re und un­ge­si­cher­te Be­schäf­ti­gung um­ge­wan­del­t.

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