Un­ter Selbst­ver­wal­tung ver­steht man die Über­tra­gung von Ver­wal­tungs­auf­ga­ben an recht­lich ver­selb­stän­dig­te Or­ga­ni­sa­tio­nen, um den Be­trof­fe­nen die ei­gen­ver­ant­wort­li­che Ge­stal­tung zu er­mög­li­chen. Das Selbst­ver­wal­tungs­prin­zip ist ei­ne wich­ti­ge Grund­la­ge der Deut­schen So­zi­al­ver­si­che­rung. Die Selbst­ver­wal­tungs­or­ga­ne (Ver­wal­tungs­rat, Vor­stan­d, Ver­tre­ter­ver­samm­lung) wer­den je zur Hälf­te aus Ver­tre­ter/in­nen der Ar­beit­ge­ber und der Ver­si­cher­ten ge­bil­det. Mit­glie­der der Selbst­ver­wal­tungs­or­ga­ne üben ih­re Tä­tig­keit eh­ren­amt­lich aus. Auch da­durch ist die Selbst­ver­wal­tung ein ho­hes Gut und ein Stück ge­leb­te De­mo­kra­tie.

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