Die Un­fall­ver­si­che­rungs­trä­ger sind nach dem SGB IV Kör­per­schaf­ten des öf­fent­li­chen Rechts mit Selbst­ver­wal­tung. Sie un­ter­lie­gen zwar ei­ner staat­li­chen Rechts­auf­sicht, ha­ben aber gleich­wohl weit­rei­chen­de Be­fug­nis­se (z. B. Auf­stel­lung des Haus­hal­tes, Fest­le­gung der Um­la­ge­bei­trä­ge für die ver­si­cher­ten Un­ter­neh­men, ei­ge­nes Sat­zungs­recht). Die Selbst­ver­wal­tung der ge­setz­li­chen Un­fall­ver­si­che­run­gen ist pa­ri­tä­tisch or­ga­ni­siert (hälf­tig Ar­beit­ge­ber/­Ar­beit­neh­mer­ver­tre­ter/-in­nen).

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