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Forderungen des ver.di-Bundesarbeitskreises Behindertenpolitik …

Forderungen des ver.di-Bundesarbeitskreises Behindertenpolitik zur Bundestagswahl 2017

Mit dem Bundesteilhabegesetz (BTHG) konnten für die Schwerbehindertenvertretungen mehrere Verbesserungen erreicht werden. Einige wesentliche Punkte, wie z. B. die sog. Unwirksamkeitsklausel, die Erhöhung der Ausgleichsabgabe und Beschäftigungsquote sowie Verbesserungen beim Betrieblichen Eingliederungsmanagement (BEM) konnten bisher leider noch nicht durchgesetzt werden.

Exklusion - Integration - Inklusion ver.di

Die bisherigen Verbesserungen können nur als ein Schritt in die richtige Richtung betrachtet werden. Behindert zu sein, bedeutet noch immer, im Erwerbsleben benachteiligt zu sein. Anspruch unserer gewerkschaftlichen Arbeit ist es, Menschen mit Behinderungen sowie denen, die von Behinderung bedroht sind, Unterstützung bei der Integration in den Arbeitsmarkt zu geben. Wir wollen zu einer inklusiven Arbeitswelt beitragen, in der Menschen mit und ohne Behinderungen die gleichen Chancen auf eine Beschäftigung haben.

Für eine Arbeitswelt, die diesen Ansprüchen genügt, sind die politischen und gesetzlichen Rahmenbedingungen zu schaffen. Von der kommenden Bundesregierung erwarten wir daher einen deutlichen Ausbau des Engagements für die Belange von Menschen mit Behinderungen und ihren Interessenvertretungen.

Anlässlich der kommenden Bundestagswahl hat der ver.di-Bundesarbeitskreis Behindertenpolitik einen Forderungskatalog aufgestellt, den wir den politisch Verantwortlichen und anderen Akteurinnen und Akteuren zugeleitet haben verbunden mit der Hoffnung, dass unsere Forderungen auf unserem gemeinsamen Weg in eine inklusive Gesellschaft Berücksichtigung finden.