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    Die Alterssicherung von Frauen - wie weiter mit der Rente?

    Die Alterssicherung von Frauen - wie weiter mit der Rente?

    Die seit rund eineinhalb Jahrzehnten verfolgte Alterssicherungspolitik führt zu negativen Auswirkungen für einen Großteil der Bevölkerung, insbesondere auch zur Verstärkung von »Rentenlücken« für Frauen. Immer häufiger können sie bei ihren oftmals relativ niedrigen Einkommen auch nach langer Beitragsleistung und/oder Unterbrechungen der Erwerbs- oder Versicherungsbiografien kein armutsvermeidendes Leistungsniveau in der gesetzlichen Rentenversicherung erreichen. Frauen sind deshalb zunehmend auf bedürftigkeitsgeprüfte Zusatzleistungen angewiesen. Betriebsrenten schließen die Rentenlücken derzeit nicht ausreichend.

    Der Beitrag der beiden Autorinnen, Dr. Judith Kerschbaumer und Dr. Karin Schulze Buschoff, in der Zeitschrift Soziale Sicherheit (Ausgabe 9/2016, S. 353-360), geht der Frage nach, welche Reformmaßnahmen notwendig sind, um Altersarmut von Frauen zu vermeiden bzw. zu bekämpfen. Sie beschäftigen sich mit der Frage, welche Schritte notwendig sind, um dem Problem der mangelnden Absicherung und der Versorgungslücken von Frauen im Alter entgegenzuwirken, erläutern dabei das System der gesetzlichen Rentenversicherung und ihre Parameter und stellen die aktuellen sozialpolitischen Ansätze zur Diskussion.

    ver.di nimmt sich des Themas "Frauenalterssicherung" im Rahmen der DGB-Rentenkampagne besonders an.