Erwerbsbiografien befinden sich im Wandel: An die Stelle des "Normalarbeitsverhältnisses", in dem der berufstätige (Mann) als fest angestellter Beschäftigter bis zur Rente Vollzeit beschäftigt war, ist als neue Normalität eine Vielfalt unterschiedlicher Erwerbsbiografien getreten, die geprägt sind von einer zunehmenden Zahl weichenstellender "Übergänge" im Lebenslauf:

  • Übergänge zwischen privater Sorgearbeit mit Erwerbsarbeit;
  • Übergänge zwischen Erwerbsarbeit und Qualifizierung/Fort- und Weiterbildung;
  • Übergänge aus Gründen veränderter Leistungsfähigkeit (Krankheit, Beeinträchtigung);
  • Übergänge, die durch Arbeitsplatzverluste geprägt sind;
  • Übergänge durch Wechsel in Selbstständigkeit (und zurück);
  • Übergänge durch intra- und transnationale Wanderungsbewegungen;
  • Übergänge aus der Erwerbsarbeit in den Ruhestand.

Die Beachtung dieser Übergänge, Brücken und Diskontinuitäten im Lebenslauf steht im Mittelpunkt der Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik von ver.di.

Es geht um die Absicherung des Rechts auf eine selbstbestimmte Erwerbsbiografie.

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