Erwerbslose

Gegen den Zwang zur Armutsrente

Gegen den Zwang zur Armutsrente

Menschen, die Arbeitslosengeld II (Alg II) beziehen, können ab dem 63. Lebensjahr (nach § 12a SGB II) verpflichtet werden, eine vorgezogene Rente mit Abschlägen zu beantragen. Kommen sie dieser Aufforderung nicht nach, können Jobcenter dies auch gegen den Betroffenen verfügen. Daher stammt der Begriff „Zwangsverrentung“  und die Folgen sind für die Betroffenen dramatisch, denn wer in Rente geschickt wird, bekommt die Rente um bis zu 7,2 % gekürzt.

Der ver.di-Bundeserwerbslosenausschuss hat dieses Vorgehen – das sich ab Januar 2014 weiter verschärft – wiederholt kritisiert und fordert, dass niemand gegen seinen Willen in eine Rente mit Abschlägen gezwungen werden darf.

Weitere Einzelheiten sind der pdf-Datei  „Gegen den Zwang zur Armutsrente“ zu entnehmen.