Versichertenberatung

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    Versichertenberater*innen und Versichertenälteste für die Deutsche Rentenversicherung

    Hast Du Lust,

    • ehrenamtlich tätig zu werden?
    • sozial- und rentenpolitisch auf dem Laufenden zu bleiben?
    • anderen Menschen mit Rat und Tat zur Seite zu stehen?

    Dann interessierst Du Dich vielleicht für ein Ehrenamt als Versichertenberater*in bzw. Versichertenälteste*r bei der Deutschen Rentenversicherung. Mehrere Tausend Versichertenberater*innen und Versichertenälteste sind bundesweit ehrenamtlich für die Deutsche Rentenversicherung tätig.

    Einige wichtige Informationen zu diesem Ehrenamt haben wir nachstehend zusammengestellt und würden uns über Dein Interesse freuen.

    • Welche Aufgaben haben Versichertenberater*innen bzw. Versichertenälteste?

      • Sie sorgen für eine ortsnahe und persönliche Verbindung der Versicherten zur Deutschen Rentenversicherung.
      • Sie beraten unentgeltlich die Versicherten und Rentner*innen in allen Angelegenheiten der gesetzlichen Rentenversicherung.
      • Sie helfen beim Ausfüllen von Anträgen auf Gewährung von Rentenleistungen.
      • Sie stellen für die Versicherten Anträge auf Klärung des Versicherungskontos.
      • Sie sind bei der Beschaffung fehlender Unterlagen behilflich u.v.m.
    • Wie werde ich ehrenamtliche Versichertenberater*in bzw. Versichertenälteste*r? Wie und Wo kann ich mich bewerben?

      Die Versichertenberater*innen und Versichertenälteste der Deutschen Rentenversicherung werden für eine sechsjährige Amtszeit – längstens bis zur nächsten Sozialwahl – gewählt. Der Vorschlag zur Wahl erfolgt von den Gewerkschaften (z. B. ver.di) sowie sonstigen Arbeitnehmervereinigungen, die sich zur Sozialwahl stellen. Die offizielle Benennung erfolgt dann durch die Vertreterversammlung oder den Vorstand des jeweiligen Rentenversicherungsträgers.

      Zur Bewerbung stellen wir auf unserer Internetseite ein Formular zur Verfügung (https://versichertenberatung.verdi.de). Dieses Formular bitte ausgefüllt und unterschrieben senden an: ver.di-Bundesverwaltung, Ressort 5/Selbstverwaltung, Paula-Thiede-Ufer 10, 10179 Berlin oder per Mail an selbstverwaltung@verdi.de oder per Fax an 030 6956-3443.

      Und so geht es nach Deiner Bewerbung weiter:

      • Wird Dein Versichertenkonto bei der DRV Bund geführt, dann nimmt die ver.di-Bundesverwaltung Kontakt zu Dir auf und kümmert sich um alles Weitere.
      • Wird Dein Versichertenkonto bei der Knappschaft (DRV KBS) geführt oder bei einem der Regionalträger (z. B. bei der DRV Rheinland, Nord usw.), dann leiten wir Deine Bewerbung an die zuständigen ver.di-Sozialwahlbeauftragten weiter und Du erhältst von dort weitere Informationen.
      • Sollten alle in Frage kommenden Beratungsplätze (Wohn- oder Arbeitsort) besetzt sein, setzen wir Dich gerne auf unsere Warteliste. In einem Zeitraum von sechs Jahren (Dauer der Amtszeit) werden immer wieder Plätze frei durch Rücktritte, Umzüge oder Versetzungen. Diese wollen wir dann möglichst schnell wiederbesetzen und greifen in diesem Fall auf unsere Warteliste zurück; natürlich nicht, ohne vorher nochmals nachzufragen, ob es bei Deiner Bewerbung bleibt.
    • Welche Voraussetzungen muss ich erfüllen?

      Gewählt werden können Personen, die

      • gesetzlich rentenversichert oder Rentenbezieher*innen sind,
      • volljährig sind und
      • ihren Hauptwohnsitz oder
      • den gewöhnlichen Aufenthalt (z. B. Arbeitsort) im Wahlbezirk, einem Stadt- oder Landkreis der Bundesrepublik Deutschland, haben.

      Anforderungen von ver.di

      • ver.di-Mitgliedschaft,
      • Beitragsehrlichkeit,
      • aktive Mitarbeit im jeweiligen ver.di-Bezirk,
      • Bereitschaft, auf ver.di-Veranstaltungen über die Arbeit der Versichertenberatung zu berichten und für die Selbstverwaltung und die Sozialwahlen zu werben.
      • Bereitschaft, regelmäßig an den von der DRV angebotenen Seminaren teilzunehmen.
    • Wie werde ich qualifiziert?

      Die erforderlichen Kenntnisse zur Ausübung des Ehrenamtes vermittelt die DRV in Einführungsseminaren sowie regelmäßig stattfindenden Fortbildungsseminaren. Die DRV finanziert Fahrtkosten, Unterkunft und Verpflegungskosten.

    • Wo werde ich die Beratungen durchführen?

      In den eigenen „vier Wänden“ oder – bei Bedarf (z. B. wegen Schwerbehinderung) – in den Räumen der Versicherten. Zum Teil können auch Räumlichkeiten von ver.di oder der örtlichen Gemeinde genutzt werden. Betriebsräte in Großbetrieben sind dankbar für kompetente Beratungen und stellen dafür teilweise auch das Betriebsratsbüro zur Verfügung. Hierzu solltest Du Kontakt aufnehmen mit den Verantwortlichen vor Ort.

    • Wie erreichen mich die Menschen, die eine Beratung suchen?

      Deine Kontaktdaten werden auf der Internetseite der DRV (siehe ganz unten "Beratung vor Ort") und bei ver.di (siehe https://versichertenberatung.verdi.de) veröffentlicht. Du entscheidest vor Ort, wie und wo Du Deine Beratungszeiten veröffentlichst. Viele nutzen dazu die lokalen Tages- und Wochenzeitungen, ver.di-Publikationen, schwarze Bretter und andere Möglichkeiten eines „Aushangs“.

    • Wie viele Beratungen muss ich im Jahr durchführen?

      Über die Anzahl der Beratungen entscheidest Du nach Deinen zeitlichen Möglichkeiten.

    • Erhalte ich eine Aufwandsentschädigung?

      Die Versichertenältesten bzw. Versichertenberater*innen sind ehrenamtlich tätig. Die Höhe ihrer Entschädigung für Zeitaufwand und sonstige Aufwendungen richtet sich nach dem Beschluss der Vertreterversammlung der einzelnen Träger.

    • Wo gibt es noch freie Beratungsplätze?

      Fast alle von der DRV Bund vorgegebenen Beratungsplätze konnten für die kommende Amtszeit inzwischen besetzt werden. Aber eben leider nur fast alle. Wir suchen daher noch (vorrangig) für die nachfolgenden - bisher unbesetzten - Land-/Stadtkreise nach Interessierten (Voraussetzungen: siehe oben):

      Baden-Württemberg
      Landkreis Rottweil
      Landkreis Esslingen
      Landkreis Ludwigsburg

      Bayern
      Stadtkreis Fürth
      Stadtkreis Ingolstadt
      Stadtkreis München
      Landkreis Neustadt a. d. Aisch-Bad Windsheim
      Landkreis Pfaffenhofen a. d. Ilm
      Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen
      Landkreis Neustadt a. d. Waldnaab
      Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen

      Bremen
      Stadtkreis Bremerhaven

      Hessen
      Stadtkreis Darmstadt
      Landkreis Bergstraße
      Landkreis Main-Kinzig-Kreis
      Landkreis Gießen

      Nordrhein-Westfalen
      Landkreis Steinfurt
      Landkreis Hochsauerlandkreis
      Landkreis Kleve
      Landkreis Mettmann

      Niedersachsen
      Landkreis Goslar
      Landkreis Heidekreis
      Landkreis Schaumburg
      Landkreis Osnabrück
      Landkreis Cloppenburg

      Sachsen
      Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge

      Thüringen
      Stadtkreis Erfurt

      Brandenburg
      Stadtkreis Potsdam
      Landkreis Oberhavel

      Hamburg
      Stadtkreis Hamburg

      Mecklenburg-Vorpommern
      Landkreis Ludwigslust-Parchim


      [Stand: November 2020]

      Sehr gerne nehmen wir auch Bewerbungen für alle anderen Land- und Stadtkreise entgegen. Sollte eine sofortige Zuweisung eines Beratungsplatzes nicht möglich sein, kommt unsere Warteliste zum Einsatz. In einem Zeitraum von sechs Jahren (Legislaturperiode bis zur nächsten Sozialwahl) werden immer wieder Plätze durch Rücktritt, Umzug, Versetzungen o. Ä. frei.