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    Sozialwahlen – da war doch was, allerdings erst 2023!

    Sozialwahlen – da war doch was, allerdings erst 2023!

    Und warum sich jetzt schon damit beschäftigen? Ganz einfach: Weil ver.di bereits in den Vorbereitungen für die Sozialwahlen ist. Im November 2022 müssen nämlich die Listen mit den Namen der Kandidat*innen eingereicht werden. Was noch so lange hin zu sein scheint, hat dennoch Eile. Der demokratische Auswahlprozess dauert nämlich seine Zeit. Zuerst einmal müssen in den Landesbezirken, in den Fachbereichen und auf der Bundesebene geeignete Kandidat*innen für die unterschiedlichen Selbstverwaltungen gesucht und gefunden werden. Dabei sind unsere Richtlinien zur Auswahl der ver.di-Kandidat*innen zu beachten, die die Umsetzung der Vielfalt unserer Gewerkschaft auch in den Listen einfordern. Schon das ist eine enorme Herausforderung.
     
    Dann müssen diese Listen in den jeweils zuständigen Vorständen (Bezirksvorstand, Landesbezirksvorstand) beschlossen werden. Für die Bundesebene, die für die bundesweiten Sozialversicherungsträger benennt, heißt das, das neben anderen Kriterien auch eine regionale Verteilung sichergestellt werden muss. Dann müssen die Listen zuerst im Bundesvorstand, anschließend dann final im Gewerkschaftsrat beschlossen werden. Erfahrungsgemäß braucht es hier eine zweite Beratungsrunde, um allen Anforderungen bestmöglich gerecht werden zu können. Das heißt: Im Bundesvorstand spätestens Anfang Mai, Erstberatung im GR im Juni, Endberatung dort im September 2022 um die Einreichungsfristen nicht zu gefährden. Wir müssen uns also sputen.
    Um die Sozialwahlbeauftragten in den Landesbezirken und den Bundesfachbereichen zu unterstützen, wird es verschiedene Informationsmöglichkeiten und Werbematerialien geben. Ergänzend zu den bereits bekannten „Viola“ Filmen gibt es einen neuen Werbeclip, der sich im Stil der Jugendtarifkampagne an jüngere Menschen richtet. Damit Interessierte sich ein Bild davon machen können, was im Falle einer Kandidatur auf sie zu kommt und was sie eigentlich als Selbstverwalter*innen bewegen können, gibt es am 24.9. von 16-18 Uhr einen Livestream mit erfahrenen Selbstverwalter*innen, die aus der Praxis berichten.

    Wer beim Livestream nicht dabei sein kann, findet den Videomitschnitt anschließend auf unserer Webseite: www.sozialwahlen.verdi.de. Und für diejenigen, die bereits wissen, dass sie sich ehrenamtlich engagieren wollen, gibt es unseren digitalen „Personalbogen“ zur Bewerbung für ein Mandat in der Sozialen Selbstverwaltung. Weitere Info- und Werbematerialien werden folgen, wir berichten dann.