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    Erklärung gegen Antisemitismus

    Erklärung gegen Antisemitismus

    Solidaritätserklärung des Bundesmigrationsausschuss

    Der Bundesmigrationsausschuss von ver.di verurteilt jede Form von Rassismus, auch in seiner besonderen Ausprägung des Antisemitismus.

    Wir setzen uns dafür ein, dass Menschen unterschiedlicher Herkunft, Glaubensbekenntnisse und politischer Anschauungen, Hautfarbe und sexueller Orientierung unabhängig von ihrem Geschlecht gleichberechtigt und friedlich miteinander leben. Das ist der unveräußerliche Anspruch unserer demokratischen Gesellschaft. 

    Gegen Antisemitismus epd-bild/Christian Ditsch Gegen Antisemitismus

    Wir fordern daher entsprechende, auch präventive Bildungsarbeit, die unsere Vorstellung einer offenen Gesellschaft der Toleranz und des Miteinanders vermittelt, in der Kinder-, Jugend- und Erwachsenenarbeit sowie allen anderen geeigneten Orten zu intensivieren, um Ausgrenzung, Hass und Gewalt den Boden zu entziehen.  

    Rassistische und antisemitische Angriffe machen uns betroffen. Niemand soll Angst haben müssen, derartigen verbalen und/oder gewalttätigen Attacken ausgesetzt zu sein. Hier muss der Staat jede und jeden schützen – unabhängig davon, von wem und warum Gewalt ausgeht.

    Wir stehen für einen friedlichen Dialog sowohl in allen politischen Auseinandersetzungen als auch Glaubenskonflikten und verurteilen daher die antisemitischen Ausschreitungen, die Angriffe auf jüdische Menschen, ihre Einrichtungen und Symbole.

    Jüdisches Leben kann und muss in Deutschland sicher sein – und das nicht nur im Verborgenen, sondern auch in der Öffentlichkeit.

    ver.di Bundesmigrationsausschuss, 11. Juni 2021