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Minijobs und Rentenbeiträge - ein Trauerspiel

Minijobs und Rentenbeiträge - ein Trauerspiel

Ein Sechstel der Minijobber/innen zahlt eigene Beiträge zur Rentenversicherung. Ihre Zahl ist im letzten Quartal 2014 im Vergleich zum Vorquartal um gut drei Prozent gestiegen, wie die Minijob-Zentrale der Deutschen Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See mitteilte. Damit sind von den insgesamt rund sieben Millionen Minijobbern 16,8 Prozent rentenversicherungspflichtig beschäftigt. Seit Januar 2013 zahlen die geringfügig Beschäftigten automatisch in die Rentenversicherung ein, es sei denn, sie widersprechen dieser Regelung.

Insgesamt sei die Zahl der MinijobberInnen auch zwei Jahre nach Erhöhung der Verdienstgrenze von monatlich 400 auf 450 Euro konstant geblieben und lag am 31. Dezember 2014 bei 7,14 Millionen, hieß es weiter. Der Großteil der geringfügig Beschäftigten sind Frauen. Im gewerblichen Bereich liegt ihr Anteil bei 60,8 Prozent, in Privathaushalten bei 91,1 Prozent. Die meisten gewerblichen Minijobber_innen arbeiten im Handel.