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    Wie Rentner*innen die Energiepauschale erhalten

    Wie Rentner*innen die Energiepauschale erhalten

    Die Energiepreispauschale erhält, wer am 1. Dezember 2022 Anspruch auf eine befristete oder unbefristete Alters-, Erwerbsminderungs- oder Witwenrente der gesetzlichen Rentenversicherung und den Wohnsitz im Inland hat. Wer mehrere Renten bezieht (z. B. Alters- und Witwenrente) bekommt die 300 Euro nur einmal. Wer eine Rente aus der gesetzlichen Unfallversicherung bezieht, ist nicht anspruchsberechtigt. Die 300 Euro brutto sollen als Einmalzahlung bis zum 15. Dezember überwiesen werden. Ein Antrag ist nicht erforderlich. Die Pauschale ist steuerpflichtig; es müssen aber keine Sozialabgaben gezahlt werden. Die Energiepreispauschale wird auf einkommensabhängige Sozialleistungen nicht angerechnet und ist auch nicht pfändbar. Sie wird aus Steuermitteln finanziert.

    Rentner*innen, die einen Minijob bei einem nicht-privaten Arbeitgeber oder eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung ausüben, haben bereits im September vom Arbeitgeber die Energiepauschale von 300 Euro brutto erhalten. Noch ist nicht ganz klar, ob diese Rentner*innen eine zweite Energiepauschale erhalten. Eine Lösung, um eine Doppelzahlung zu vermeiden, wird noch gesucht. Möglicherweise erhalten die arbeitenden Rentner*innen im Dezember doch eine Zahlung von der Rentenversicherung, die sie dann in der Steuererklärung für 2022 angeben (und zurückzahlen) müssen.

    Falls die Energiepreispauschale versehentlich nicht ausgezahlt wird, kann vom 9.1.2023 bis 30.6.2023 ein Antrag auf nachträgliche Auszahlung bei: Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See, 44781 Bochum, gestellt werden. Das gilt unabhängig davon, über welche Rentenzahlstelle die regelmäßige Rentenzahlung erfolgt.

    BMAS: Fragen und Antworten zur Energiepauschale für Renten- und Versorgungsbeziehende

    [18.10.22]