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    Absage "Tag der Selbstverwaltung" 2020

    Absage "Tag der Selbstverwaltung" 2020

    Die ver.di-Veranstaltung zum „Tag der Selbstverwaltung“ kann in diesem Jahr nicht wie geplant am 13. Mai stattfinden.

    Wir hatten uns wie jedes Jahr sehr auf die Veranstaltung gefreut, aber da wir Verantwortung für das Wohlergehen unserer Mitglieder und Gäste tragen, haben wir uns frühzeitig für die Absage der Veranstaltung entschieden. Bislang ist nicht absehbar, wann wir alle wieder in einem Raum tagen können. Über einen etwaigen Ersatztermin werden wir zu gegebener Zeit auf unserer Website, per Mail und in diesem Newsletter (Anmeldebutton) informieren.

    Abseits dieser Absage wird Solidarität in Corona-Zeiten auch in der Sozialen Selbstverwaltung gelebt:

    Die Reha-Kliniken der Deutschen Rentenversicherung werden auch in Krisenzeiten gebraucht – wenn auch mitunter in eher ungewohnter Funktion.

    In den Reha-Einrichtungen werden zur Zeit nur noch die sogenannten Anschlussheilbehandlungen (AHBs) durchgeführt. Das ist wichtig, um dringend benötigte Bettenkapazitäten in den Akutkliniken freizumachen und gleichzeitig nicht Behandlungserfolge für die Versicherten zu gefährden.

    Damit bleiben aber viele Kapazitäten in den Reha-Kliniken ungenutzt – personell und sächlich. In einigen Regionen sind die Reha-Kliniken bereits Bestandteil von Krisenplanungen. Im Notfall sollen sie auch für die Unterbringung von Akutfällen genutzt werden, falls die Kapazitäten in den Krankenhäusern nicht ausreichen. Die Selbstverwalter*innen unterstützen dies ausdrücklich – so kann gelebte Solidarität aussehen.

    [14.4.2020]