Nachrichten

    3G am Arbeitsplatz und Angebot zum Homeoffice ab 24.11.2021

    3G am Arbeitsplatz und Angebot zum Homeoffice ab 24.11.2021

    Schutz der Beschäftigten vor Corona

    Angesichts des sich beschleunigenden SARS-CoV-2-Infektionsgeschehens ist die Gefahr von Ansteckungen in Arbeitsstätten erneut groß. Deshalb gilt künftig am Arbeitsplatz die 3G-Regel.

    Der Bundesrat hat am 19. November 2021 dem erst am Vortag vom Deutschen Bundestag beschlossenen neuen Infektionsschutzgesetz (IfSG) zugestimmt, das die 3G-Regel am Arbeitsplatz enthält. Mit der Novelle sind auch nach dem Auslaufen der Feststellung der epidemischen Lage von nationaler Tragweite am 25. November bundesweit einheitliche Corona-Schutzvorkehrungen möglich.

    Um die Sicherheit der Beschäftigten zu gewährleisten, wurden folgende Maßnahmen festgelegt:

    Ab dem 24. November 2021 wird die 3G-Regel für den Arbeitsplatz eingeführt. Danach müssen alle Beschäftigten geimpft, genesen oder getestet sein. Als Test ist ein negativer Antigen-Schnelltest erforderlich, der nicht älter als 24 Stunden sein darf. Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber haben dafür weiterhin zumindest zweimal pro Woche eine kostenlose Testmöglichkeit anzubieten. Die Beschäftigten haben einen entsprechenden Nachweis mit sich zu führen, zur Kontrolle verfügbar zu halten oder bei der Arbeitgeberin bzw. beim Arbeitgeber zu hinterlegen (§ 28b Abs. 1 IfSG).

    Dort, wo „keine zwingenden betriebsbedingten Gründe entgegenstehen“, müssen Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber den Beschäftigten im Fall von Büroarbeit oder vergleichbaren Tätigkeiten anbieten, die Arbeit vom häuslichen Arbeitsplatz (Homeoffice) auszuführen. Die Beschäftigten haben dieses Angebot anzunehmen, soweit dem ihrerseits keine Gründe entgegenstehen (§ 28b Abs. 4 IfSG).

    Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber haben weiterhin zu prüfen, welche geeigneten technischen und organisatorischen Maßnahmen getroffen werden können, um betriebsbedingte Personenkontakte zu reduzieren.

    Die gleichzeitige Nutzung von Räumen durch mehrere Personen ist auf das betriebsnotwendige Minimum zu reduzieren, sofern nicht durch andere Maßnahmen ein gleichwertiger Schutz sichergestellt werden kann (§ 3 Corona-ArbSchV). Geeignete technische und organisatorische Schutzmaßnahmen werden in der Corona-Arbeitsschutzregel konkretisiert.

    Nach jetziger Rechtslage soll die Corona-Arbeitsschutzverordnung mit Ablauf des 19. März 2022 außer Kraft treten.

    Quelle: Gesetz zur Änderung des Infektionsschutzgesetzes und weiterer Gesetze anlässlich der Aufhebung der Feststellung der epidemischen Lage von nationaler Tragweite, Bundesrats-Drucksache 803/21 vom 18.11.21.

    [22.11.2021]